Rückstau

Bei extremen Regenfällen - zum Beispiel bei Gewitter - kann das örtliche Kanalnetz die gewaltigen Wassermengen nicht schnell genug ableiten. Dann steigt im Kanal der Wasserspiegel an, teilweise so hoch, dass das Wasser aus den Schachtdeckeln auf die Straße gedrückt wird. Dieser Rückstau setzt sich zwangsläufig über die Anschlussleitungen in die angrenzenden Gebäude fort. Das Fassungsvermögen der Kanäle kann aus wirtschaftlichen und technischen Gründen auf derartige Extremereignisse nicht ausgelegt werden. Sollten Einrichtungen zur Grundstücksentwässerung unterhalb der Rückstauebene liegen, müssen geeignete Maßnahmen (zum Beispiel Hebeanlage, Rückstauverschluss) getroffen werden. Als Rückstauebene gilt die Straßenoberkante an der Anschlussstelle.

Für Entwässerungsanlagen und -leitungen im Keller oder unter dem Gebäude ist jeder Eigentümer selbst verantwortlich, egal ob Hebeanlage, Rückstauventil oder Einzelabsicherungen für Duschen, Toiletten und Bodenabläufe.

Es ist daher empfehlenswert, mit der hausinternen Prüfung der Entwässerungsanlagen eine Fachfirma zu beauftragen, die Schwachstellen behebt und eine regelmäßige Wartung durchführt.

Sie können sich gerne an uns wenden, wenn Sie eine Beratung über den Schutz vor Wasser im Keller wünschen: Telefon 06103 595-443 oder 06103 595-444.