Friedhof: Ein großes Stück Natur

Friedhof Langen

Der Friedhof Langen ist rund 90.000 Quadratmeter groß und durch seinen Grünanteil und die hohe Baumdichte parkähnlich und sehr naturnah geprägt. Bei der Neugestaltung und Erweiterung des Friedhofs in den siebziger Jahren wurde das naturnahe Friedhofskonzept konsequent weiter verfolgt, wodurch sehr interessante und naturnahe Grabfelder entstanden sind.

Zur Gliederung des Friedhofsgeländes und als Sicht- und Windschutz werden überwiegend Hecken aus heimischen Wildgehölzen verwendet. Wildsträucher sind robuster und für die Tierwelt wertvoll. Hecken werden nicht gradlinig und als Monokultur, sondern bewusst breit und versetzt und mit wechselnder Bepflanzung angelegt. Hauptwege, Plätze und Parkmöglichkeiten sind nur dort befestigt, wo es absolut notwendig ist. Nebenwege werden mit wasserdurchlässigem Kies, Schotter oder Rasen angelegt. Die alten Laubbaumbestände sollen erhalten bleiben. Bei Neupflanzungen werden heimische Arten verwendet. Außerdem wird bei der Unkrautbekämpfung grundsätzlich auf chemische Mittel, sogenannte Herbizide, verzichtet. Auch die alten Friedhofsmauern sind in das Konzept eingebunden, indem sie mit Efeu bepflanzt wurden, um Lebensräume für Tiere zu schaffen. Reserveflächen werden naturnah gepflegt.

Dieses Friedhofskonzept wird wegen des praktizierten Natur- und Artenschutzes von vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Langen ausdrücklich begrüßt. Nicht nur für sie ist eine bunte Wiese ästhetischer als ein kurzgeschorener Rasen, eine strukturreiche Hecke aus heimischen Sträuchern anziehender als eine gerade Reihe Thujas. Der Friedhof ist ein großes Stück Natur für alle Menschen in der Stadt.

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