Abfallstatistik

In der Stadt Langen gilt seit 2003 eine grundlegend überarbeitete Abfallsatzung. Mit dem Umstieg vom reinen Personenmaßstab auf die Kombination aus einer personenabhängigen Grundgebühr und einer behälterbezogenen Leistungsgebühr ist ein Systemwechsel vollzogen worden, der Anreize zur Müllvermeidung und Abfalltrennung zur Folge hatte. Die beigefügte Abfallstatistik zeigt die (Zwischen-)Ergebnisse dieses Prozesses.

Aufgrund der verstärkten Abfalltrennung ist die Hausmüllmenge im Zeitraum 2002 bis 2007 um 13 % gesunken, während sich die Altpapiermenge und die Menge der Leichtverpackungen weiter erhöhten. Die auf Auftrag des Dualen System gesammelten Verkaufsverpackungen sind im gleichen Zeitraum beispielsweise um 43% gestiegen.

Auch der kontinuierliche Anstieg der Holzmenge im Zeitraum 2002 bis 2007 von 601 Tonnen auf 997 Tonnen zeigt die Erfolge der besseren Abfalltrennung. Auffällig ist auch der Wechsel von der wöchentlichen zur 14-täglichenLeerung sowie die Änderung von großen zu kleineren Gefäßen. Rund 2000 neue Behälter mit einer Größe zwischen 35 und 80 Liter sind in den letzten Jahren ausgeliefert worden.