Biotonne

Die Biotonne in Langen

In Langen und den anderen Kommunen des Kreises Offenbach wurde nach den Bestimmungen des sogenannten Kreislaufwirtschaftsgesetzes die Biotonne eingeführt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind verpflichtet, eine Biotonne neben der regulären Restmülltonne zur getrennten Sammlung von Bioabfällen zu nutzen. Wer im Garten selber kompostiert, kann sich von dieser Verpflichtung befreien lassen (Antrag auf Eigenkompostierung).

Biomüll trennen

Warum Bioabfall trennen?

Organische Abfälle zu kompostieren ist eine einfache und umweltverträgliche Möglichkeit, Abfälle zu vermeiden. Hausabfälle bestehen bis zu einem Drittel aus kompostierfähigem Material, das sich wiederverwerten lässt. Der Kompost gibt dem Boden Nährstoffe zurück und verbessert die Bodenstruktur, ein natürlicher Kreislauf bleibt dadurch geschlossen. Weiterhin ist es möglich, Grünschnitt aus dem Garten zur Sammelstelle auf dem Langener Wertstoffhof an der Liebigstraße 29 zu bringen.

Verwertung

Der eingesammelte Bioabfall wird in einer Anlage in Frankfurt sowohl zur Energiegewinnung als auch zur Kompostierung genutzt. Bioabfalltrennung wirkt also doppelt positiv auf die Umwelt.

Reduzierung Restmüllmenge

Die Biotonne wird 14-täglich im Wechsel mit der grauen Restmülltonne geleert. Da die Nutzung der Biotonne zu einem Rückgang der Restmüllmenge beiträgt, wurde das Restmüll-Tonnenvolumen auf zehn Liter pro Person und Woche reduziert.

Was kostet die Biotonne?

Für die Nutzung der Biotonne wird keine Zusatzgebühr erhoben. Die sind wie andere Leistungen der Abfallwirtschaft (Sperrmüllsammlung, Papiersammlung, Weihnachtsbaumabfuhr und so weiter) in den zu entrichtenden Abfallgebühren enthalten. Sparen können Haushalte, die die Biotonne nutzen, aber nur, wenn sie ihre Restmülltonne verkleinern!

biotonne Übersicht

Was gehört hinein?

In die Biotonne gehören organische Küchen- und Gartenabfälle wie beispielsweise Obst- und Gemüsereste, geeignete Essensreste, Rasenschnitt, Laub und so weiter.

Und was nicht?

Kunststoffe, Metalle, Verpackungsabfälle, Restmüll und so weiter. Ausführliche Informationen können Sie dem Abfallkalender entnehmen.

Standplatz, Pflege und Befüllung

Bei Wärme und Feuchtigkeit zersetzen sich Bioabfälle schneller als in einer kühlen, trockenen Umgebung.Deshalb ist es ratsam, Bioabfälle in Zeitungspapier oder Papiertüten zu packen. Am besten steht die Tonne an einem schattigen Platz.

Auslieferung der Biotonnen

Die Biotonnen werden in den Gefäßgrößen von 80 und 120 Liter angeboten. Mit Ausnahme der Eigenkompostierer erhalten jede Liegenschaft und jeder Gewerbebetrieb eine Biotonne. Änderungswünsche zum Restmüll-Tonnenvolumen werden von der Stadt Langen, Referat Kasse und Steuern telefonisch unter 06103 203-221, schriftlich an Referat Kasse und Steuern , Südliche Ringstraße 80 oder per E-Mail unter biotonne@langen.de entgegengenommen. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zum Tonnentausch und zu den Gebühren.

Wer im eigenen Garten kompostiert und dies schriftlich bestätigt, ist von der Biotonnen-Pflicht ausgenommen.

Die Biotonnen sind mit einem braunen Clip mit der Aufschrift „Bioabfall“ ausgestattet. Auf allen Tonnen wird ein großer und übersichtlicher Aufkleber als Sortieranleitung aufgebracht.

Bioabfall-Tonne

Noch Fragen?

Bei Rückfragen halfen Ihnen die Stadt Langen und die Kommunalen Betriebe Langen gerne weiter.

Abfallberatung der Stadt Langen
Frau Trinkaus, Tel.: 06103 203-391, E-Mail: strinkaus@langen.de

Referat Kasse und Steuern
Frau Schmitt, Tel.: 06103 203-221, E-Mail: bschmitt@langen.de

Kommunale Betriebe Langen
Herr Brmbolic, Tel.: 06103 595-472, E-Mail: zb@kbl-langen.de