Kompostierung

Die Eigenkompostierung von Bioabfällen wie Obst- und Gemüsereste, Kaffeefilter, Eierschalen und Gartenabfälle trägt dazu bei, das Restmüllvolumen zu senken. Dadurch können Sie Gebühren sparen, denn mit der Eigenkompostierung kann das Mindestbehältervolumen von 15 auf zehn Liter pro Person und Woche reduziert werden. Voraussetzung ist, dass eine eigene gärtnerische oder landwirtschaftlich genutzte Fläche von 25 Quadratmeter je Grundstücksbewohner nachgewiesen wird. Per Antrag müssen Sie bestätigen, dass auf dem Grundstück anfallende kompostierbare Abfälle selbst verwertet werden.

Berücksichtigen Sie aber bitte, dass es einen Unterschied zwischen Kompost und Biotonne gibt. Nicht auf den Kompost, aber in die Biotonne gehören Grünabfälle mit Pflanzenkrankheiten, gekochte Essensreste mit tierischem Eiweiß (Fleisch, Fisch, Knochen und Gräten) und generell Speiseabfälle in größeren Mengen. Diese „kritischen“ Abfälle können über die Biotonne in einem Kompostwerk verarbeitet werden.

Für den Komposthaufen auf dem eigenen Grundstück geeignet Abfälle reifen zu einem Dünger für den Garten heran. Alternativ bietet es sich an, sowohl einen eigenen Kompost und gleichzeitig eine Biotonne zu nutzen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06103 203-221.