Gerichtslinde-Mosaik ist zurück

(vom 23.03.2017)

Am Sonntag feierliche Enthüllung am Vierröhrenbrunnen

Mitarbeiter der Kommunalen Betriebe haben das neu gepflasterte Mosaik auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz beim Vierröhrenbrunnen eingesetzt.
Sieht gut aus und passt. Mitarbeiter der Kommunalen Betriebe haben das neu gepflasterte Mosaik auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz beim Vierröhrenbrunnen eingesetzt.

Die Langener Altstadt hat wieder ihr Mo-saik, das an den Standort der früheren Gerichtslinde erinnert. Die Kommunalen Betriebe haben es in 80-stündiger Puzz-le-Handarbeit nach altem Vorbild gepflastert und jetzt mit einem Radlader auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in den Boden eingelassen. Die neuen Steine aus Granit, Basalt, Sandstein und Carrara-Marmor sitzen in einer Edelstahlwanne, die von der Pittler ProRegion Berufsausbildung angefertigt wurde. Sie gibt ihnen den nötigen Halt. Das frühere Mosaik aus dem Jahr 1902 war stark beschädigt und teilweise zerbröselt. Eine Sanierung machte keinen Sinn mehr. Der Verkehrs- und Ver-schönerungsverein (VVV), der es einst in Auftrag gab, hat sich für das Replikat starkgemacht und zusammen mit der Stadt die Finanzierung übernommen.

Am Sonntag, 26. März, wird das Werk von Bürgermeister Frieder Gebhardt feierlich enthüllt. Der VVV lädt zu diesem Anlass für 15 Uhr an den Vierröhrenbrunnen ein. Es gibt Brezeln, Ebbelwoi, Musik und Ansprachen.

Das Mosaik ist nun etwas näher an den Brunnen herangerückt, um es besser vor Autos, vor allem Lkws, zu schützen, die es beim Altstadtmarkt oder Ebbelwoifest beschädigen könnten. Mit Marktbeschickern und Gastronomen wurde vereinbart, dass auf dem Gerichtslinde-Hinweisgeber auch Buden, Tische, Stühle und Bänke tabu sind.

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