KBL in guter wirtschaftlicher Verfassung

(vom 29.06.2017)

Städtischer Eigenbetrieb erzielt abermals einen Überschuss

Die Kommunalen Betriebe Langen (KBL) sind ein wichtiger Akteur für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Ohne sie wäre die kommunale Infrastruktur nicht überlebensfähig. Seine vielfältigen Aufgaben erledigt der städtische Eigenbetrieb nicht nur zuverlässig, sondern auch in guter wirtschaftlicher Verfassung. Das macht der Jahresabschluss für 2016 deutlich. Demnach hat KBL einen Überschuss von 119.000 Euro erzielt. Er fällt zwar geringer aus als im Jahr zuvor mit einem Plus von 264.000 Euro. Angesicht einer Prognose, die von einem Verlust in Höhe von 100.000 ausging, spricht Betriebsleiter Manfred Pusdrowski dennoch von einem soliden und zufriedenstellenden Ergebnis.

Dabei ist die Ausgangslage zumindest bei den nicht gebührenfinanzierten Sparten gar nicht so rosig. Denn die Stadt ist wegen ihres nicht ausgeglichenen Haushalts bei der Auftragsvergabe an KBL zurückhaltend. Solchen Herausforderungen sieht sich der Eigenbetrieb nach Pusdrowskis Worten jedoch ausreichend gewappnet, vor allem auch im Verbund mit den Stadtwerken Langen und anderen Akteuren im Konzern Stadt. Die Stadtwerke stellen nicht nur die KBL-Betriebsleitung, sie nehmen darüber hinaus umfassende kaufmännische und administrative Aufgaben war. Diese Bündelung der Kräfte zahlt sich nach Pusdrowskis Worten aus.

Zuständig ist KBL für die Entwässerung, die Müllabfuhr, die Straßenreinigung und den Friedhof. Diese Leistungen werden durch Gebühren finanziert, die gemäß den gesetzlichen Vorgaben kostendeckend sein müssen. Außerdem kümmern sich die knapp 70 Beschäftigten im Auftrag der Stadt um die Straßenbeleuchtung, den Bauhof, den Fuhrpark, den Winterdienst und das Technische Facility-Management, bei dem es um Dienstleistungen für den Hoch- und Tiefbau geht wie zum Beispiel die Bauleitung, -überwachung und Kostenabrechnung.

Nach Pusdrowskis Worten zeigen der Jahresabschluss und die Wirtschaftspläne, dass der Eigenbetrieb in einer soliden Verfassung ist, allerdings in hohem Maße von der Haushaltssituation der Stadt und der daraus resultierenden Auftragslage abhängt. Deshalb müsse in künftigen Jahren auch mit Defiziten gerechnet werden.

Das aktuelle Geschehen ist geprägt durch das Großprojekt der Feuerwehrerweiterung und den Neubau des KBL-Betriebshofs an der Darmstädter Straße, das längst deutlich sichtbar ist. Die Arbeiten verlaufen planmäßig und im Zeit- und Kostenrahmen. Dem Umzug an die Liebigstraße im kommenden Jahr steht aus heutiger Sicht nichts entgegen.

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