Parkende Autos behindern Müllabfuhr

(vom 01.09.2017)

Stadt stellt an Kreuzungen und engen Straßen Verbotsschilder auf

Immer mehr Autos, aber nicht mehr Platz zum Parken. Das ist nicht nur in Langen ein Prob-lem. Dennoch müssen die Regeln eingehalten werden. Zum Beispiel ist das Parken im Fünf-Meter-Abschnitt vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen verboten, ebenso auf engen und unübersichtlichen Straßen. Falsch abgestellte Fahrzeuge können sogar abgeschleppt werden. Das hindert allerdings viele nicht daran, sich trotzdem dort hinzustellen, wo es richtig eng werden kann. Etwa für die Müllabfuhr, die eine Straßenbreite von dreieinhalb Metern benötigt und immer wieder bei ihrer Arbeit durch das Unverständnis von Autofah-rern behindert wird, wie Bürgermeister Frieder Gebhardt kritisiert.

Er appelliert deshalb, Kreuzungen, Kurven und enge Straßen nicht zuzuparken und sich bei Sackgassen mit Wendemöglichkeit nur auf die gekennzeichneten Plätze zu stellen. Um das, was in der Straßenverkehrsordnung sowieso schon festgeschrieben sei, zu unterstreichen, habe die Stadt jetzt an neuralgischen Stellen zusätzlich Halteverbotsschilder aufgestellt – hauptsächlich in der Altstadt und in Oberlinden. Unter anderem soll dadurch die Fünf-Meter-Regelung, bei der man sich schon mal verschätzen kann, klar erkennbar werden.

„Freie Kreuzungen dienen der Sicherheit", betont Gebhardt. Wenn die Übersicht durch par-kende Autos fehle, könne es leicht zu Unfällen kommen. Und bei Engstellen werde nicht nur die Müllabfuhr durch Falschparker behindert, sondern auch der Einsatz von Rettungskräften. Wenn es hier zu Zeitverlusten komme, könne das fatale Folgen haben.

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