Schäden auf Straßen und Gehwegen auf der Spur

(vom 04.06.2018)

Fachleute sammeln Daten für Zustandskataster

Rund 130 Kilometer sind in den nächsten Wochen Fachleute der Darmstädter Durth Roos Consulting GmbH in Langen unterwegs, um das Straßennetz einschließlich der Gehwege, der städtischen Parkplätze und der anderen öffentlichen Verkehrsflächen in Augenschein zu nehmen. Sie tun das im Auftrag der Kommunalen Betriebe, um das seit zehn Jahren existierende Straßenzustandskataster fortzuschreiben. Die Untersuchung läuft im fünfjährigen Rhythmus und damit zum dritten Mal.

Die Zustandserfassung und –bewertung ist eine aufwändige Arbeit mit Messrad, Laserdistanzmesser, Computer und digitaler Kamera. Die Ergebnisse bringen den Kommunalen Be-trieben und der Stadt eine Handlungsgrundlage für künftige Erneuerungen und Instandset-zungen – ganz nach dem Motto, dass es auf Dauer günstiger ist, Schäden zeitnah zu beheben, anstatt zu warten, bis die ganze Straße mit großem Aufwand saniert werden muss.

Vor allem zeigt das Kataster, wo es besonders dringlich ist, ans Werk zu gehen. Zugleich ermöglicht es, die einzelnen Vorhaben zu planen, zu kalkulieren und zu koordinieren. All das geschieht vor dem Hintergrund, dass nur über die Mittel für den Straßenbau und die –unterhaltung verfügt werden kann, die von den Stadtverordneten im jeweiligen Haushalt bewilligt wurden.

In dem Kataster sind die Straßenflächen in Kategorien von 1 (sehr gut) bis 6 (schlecht/überfällig) eingeteilt. Bei „schlecht" sind einfache und damit vergleichsweise kostengünstige Sanierungsverfahren nicht mehr ausreichend.

Die Mitarbeiter des privaten Unternehmens sind im Juni und Juli zugange. Sie können sich jederzeit ausweisen.

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