Drei alte Bäume nicht mehr zu retten

(vom 12.12.2019)

Zwei Platanen und ein Ahorn Gefahr für Passanten

Platanen zählen zum liebgewordenen Erscheinungsbild an der Bahnstraße. Einst auf Initiative des Verkehrs- und Verschönerungsvereins gepflanzt, sind die meisten schon jahrzehntealt. Zwei haben jetzt aber keine Überlebenschance mehr. Im Auftrag der Kommunalen Betriebe Langen wur-den sie wiederholt von einem externen Baumgutachter auf ihre Verkehrssicherheit überprüft, zuletzt Ende November. Das Ergebnis ist eindeutig: Sie sind so stark geschädigt, dass sie nicht mehr sicher stehen und deshalb schnellstens gefällt werden müssen. Andernfalls wären Passanten und Autofahrer in Gefahr.

Die Standorte liegen vor den Hausnummern 49 und 51 und damit westlich der Heinrichstraße. Beide Platanen sind jeweils etwa acht Meter hoch und leiden unter Fäulnis. Ihre bereits ausgehöhlten Stämme können die Baumkrone nicht mehr sicher tragen. Erkennbar ist ihr Zustand an großen Löchern.

Stark geschädigt ist zudem ein großer Zuckerahorn an der Südlichen Ringstraße, der an der Einfahrt zum Friedhofsparkplatz steht. Der rund 15 Meter hohe Baum ist ebenfalls an mehreren Stellen faul und hohl und überdies von Pilzen befallen. Sie haben bereits dazu geführt, dass sich der Stamm zersetzt. Außerdem sind die Wurzeln und die Baumkrone angegriffen.

Die Standfestigkeit aller drei Bäume wurde durch eine sogenannte Bohrwiderstandsmessung ermittelt. Dabei gibt das gemessene Drehmoment Aufschluss über die Dichte und Vitalität des Holzstammes. Gefällt werden soll noch vor Weihnachten. Im neuen Jahr gibt es Ersatz. An allen drei Standorten wird nach Angaben von Erstem Stadtrat Stefan Löbig nachgepflanzt.

Sieht bizarr aus: Der ausgehöhlte Stamm einer Platane an der Bahnstraße, die jetzt aus Sicherheitsgründen gefällt werden muss.
Dieser mächtige Ahorn an einem Parkplatz an der Südlichen Ringstraße ist ebenfalls nicht mehr zu retten, weil er unter anderem durch Pilzbefall geschädigt ist.
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