Spendenkonto für Sturmschäden

(vom 05.09.2019)

Stadt will Bäume nachpflanzen und wirbt um Unterstützung

Der verheerende Sturm am 18. August hat nicht nur viele Sachschäden angerichtet und rund 40 Hektar Wald auf Langener Gemarkung zerstört. Im Stadtgebiet wurden darüber hinaus nach einer ersten Bilanz rund 400 Bäume umgeweht. Bürgermeister Frieder Gebhardt will diese Verluste ersetzen und er hofft angesichts der knappen Finanzlage auf Unterstützung der Bevölkerung. Bürgerinnen und Bürger hätten sich bereits an die Stadt gewandt, um Hilfe anzubieten.

Ein Zeichen gesetzt hat auch schon der Kerbverein, der dieses Mal keinen Kerbbaum aus dem schwer geschundenen Wald holte, sondern in die Baumschule ging. Der Ahorn soll der Stadt gespendet werden.

Wer mithelfen will, dass es für die umgestürzten Bäume an Straßen und öffentlichen Anlagen Ersatz gibt, muss aber nicht in die Gärtnerei. Der Magistrat hat ein Spendenkonto bei der Volksbank Dreieich für solche Zwecke eingerichtet. Die IBAN lautet: DE62 5059 2200 0000 1508 00. Als Verwendungszweck sollte „Baumspende" angegeben werden. Eine Spendenquittung wird gerne ausgestellt. Hierzu sollten die Spender im Verwendungszweck Namen und Adresse angeben oder eine kurze E-Mail an ref332@langen.de schreiben.

Bis neue Bäume gepflanzt werden, wird es allerdings noch eine Weile dauern. „In diesem Jahr schaffen wir das aus organisatorischen Gründen nicht mehr", sagte Gebhardt. Aber in der folgenden Pflanzperiode werde es Ersatz geben.

Für Privatleute, die Unwetterschäden beklagen, hat das Hessische Innenministerium inzwischen eine Finanzhilfeaktion gestartet. Sie richtet sich auch an Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine aus Langen. Alles über die Sturmhilfe steht im Internet auf den Seiten des Kreises Offenbach unter www.kreis-offenbach.de/Sturmhilfe.

Sturmschäden an einer Straße
Auch an der Gartenstraße hat der Sturm Bäume wie Streichhölzer umgeknickt.
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