Kiefern stark geschädigt

(vom 06.03.2020)

Im Sportpark Oberlinden müssen wieder Bäume gefällt werden

Luftaufnahme Baumbestand Langen
Zahlreiche Bäume im Sportpark Oberlinden müssen aus Sicherheitsgründen sofort beziehungsweise dringend gefällt werden.

Im Sportpark Oberlinden müssen wieder stark geschädigte Bäume gefällt werden. Nach Angaben des Magistrats hat das eine Kontrolle ergeben. Sie wurde im Auftrag der Kommunalen Betriebe von einem Sachverständigenbüro vorgenommen. 15 Bäume rund um die Sportplätze müssen demnach wegen akuter Umsturz- und Bruchgefahr sofort aus dem waldartigen Bestand entfernt werden, zahlreiche weitere dringend im Jahresverlauf. Bei den „Sofort-Bäumen" handelt es sich überwiegend um Kiefern, aber auch um Buchen, eine Eiche und eine Lärche, die unter den Auswirkungen der trockenen Sommer und der Stürme gelitten haben.

Bei den Kiefern wird darüber hinaus der wärmeliebende Mikropilz Diplodia pinea immer mehr zum Übeltäter und führt zum Triebsterben. Er kommt weltweit vor, hat früher aber nur in deutlich wärmeren Klimaregionen Unheil angerichtet. Bereits im vergangenen März musste im Sportpark aus Sicherheitsgründen an rund 240 durch den Schädling befallenen und abgestorbenen Nadelbäumen die Säge angesetzt werden. „Auch die restlichen Kiefern-Bestände dort dürften durch den Pilz keine Überlebenschance haben", befürchtet Erster Stadtrat Stefan Löbig. Demnach sei noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Das Waldgebiet werde weiter engmaschig überwacht. Mit weiteren Baumverlusten sei zu rechnen. Löbig erinnert zudem daran, dass der Sturm im vorigen August auf den Anlagen gewütet hatte. Ihm fielen in dem Gebiet mehr als 110 Bäume zum Opfer.

Für das Sportgelände in Oberlinden hat die Stadtverordnetenversammlung die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. In ihm wird auch festgelegt, wie die Bepflanzung des Gebiets künftig aussehen soll. „Wenn das klar geregelt ist, wird es zu entsprechenden Neuanpflanzungen kommen", kündigt Löbig an.

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